Warum Werte und Kultur im Recruiting entscheidend sind
In einer Zeit, in der Bewerber:innen verstärkt auf Sinn, Haltung und Authentizität achten, ist eine gelebte Unternehmenskultur das Fundament einer starken Arbeitgebermarke. Talente wollen wissen, wie ein Unternehmen wirklich tickt:
⇒ Wie wird zusammengearbeitet?
⇒ Welche Werte prägen den Alltag?
⇒ Und passt die eigene Haltung zur Kultur des Arbeitgebers?
Diese Fragen lassen sich nicht mit Hochglanzkampagnen beantworten, sondern durch ehrliche Einblicke, echte Stimmen und klare Botschaften.
Best Practices: Werte und Kultur glaubwürdig kommunizieren
1. Sinn und Haltung sichtbar machen
✔ Glaubwürdigkeit und Vertrauen stehen an erster Stelle. Formuliere klar euer „Warum“ – also den Sinn eures Handelns – und zeige, wie eure Unternehmenswerte im Alltag gelebt werden.
✔ Konkrete Verhaltensweisen und Beispiele helfen dabei, kulturelle Passung für Kandidat:innen greifbar zu machen.
✔ Kommuniziere dabei konsequent in eurer eigenen Sprache und vermeide generische Claims.
2. Authentische Formate nutzen
Um Kultur glaubwürdig darzustellen, braucht es eine Mischung aus emotionalen und informativen Inhalten:
Bildergalerien: Verwende echte Mitarbeiterfotos mit Bildbeschreibungen statt Stockmaterial. Zeige Arbeitsorte, Teams und reale Situationen.

Texte: Setze auf kurze, prägnante Texte mit klarer Struktur. Formate wie „Stories von Mitarbeitenden“ oder Zitate aus dem Arbeitsalltag machen Werte erlebbar.

Videos: Kurzformate (bis ca. 1:30 Min.) funktionieren besonders gut. Echte Mitarbeitende, O-Töne von Führungskräften und Einblicke in Teamdynamiken sorgen für Nähe und Authentizität.

3. Emotionale Nähe schaffen
✔ Erzähle Geschichten, die Emotionen wecken – etwa über Erfolgsmomente, Herausforderungen oder Teamrituale.
✔ Eine konsistente Bild- und Sprachwelt über alle Kanäle hinweg schafft Wiedererkennbarkeit und stärkt die emotionale Bindung.
✔ Mitarbeiter:innen identifizieren sich stärker, wenn sie sich in der Kommunikation wiederfinden.
4. Zusammenarbeit mit Partner:innen sinnvoll einsetzen
✔ Externe Marketing- oder Content-Partner:innen können bei Konzeption und Produktion unterstützen, wenn intern Zeit oder Ressourcen fehlen.
✔ Wichtig dabei: Die kulturelle Linie muss immer vom Unternehmen selbst kommen.
✔ Prüfe gezielt, welche Inhalte ihr selbst erstellen könnt und wo externe Unterstützung (z. B. Videoschnitt oder SEO) sinnvoll ist.
5. Sichtbarkeit erhöhen: SEO & internationale Ausrichtung
SEO-Optimierung
✔ Nutze klare Überschriften (H2/H3) und relevante Keywords wie „Unternehmenskultur“, „Karriere bei …“ oder „Teamkultur“.
✔ Ergänze aussagekräftige Meta Titles und Descriptions und pflege Bildbeschreibungen (Alt-Tags).
✔ Analysiere mit Tools wie Google Analytics, welche Begriffe gut performen.
6. Internationale Ausrichtung beachten
✔ Werte und Kultur werden in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich interpretiert.
✔ Prüfe, welche Themen lokal relevant sind (z. B. Work-Life-Balance, Sicherheit oder Innovation) und passe Tonalität sowie Gewichtung an – ohne den Kern eurer Kultur zu verändern.
Kundenbeispiele als Inspiration
Zahlreiche Unternehmen zeigen bereits, wie glaubwürdige Kulturkommunikation gelingen kann, darunter:
Die Beispiele verdeutlichen: Kulturkommunikation kann sehr unterschiedlich aussehen – Authentizität ist dabei immer der entscheidende Faktor.
Ziele & Effekte einer starken Kulturkommunikation
Ein konsistent dargestelltes Werte- und Kulturverständnis führt zu:

Fazit
Eine starke Unternehmenskultur ist kein Marketing-Slogan, sondern ein gelebtes Versprechen. Wer zeigt, wofür das Unternehmen steht, wie gearbeitet wird und welche Werte den Alltag prägen, schafft eine ehrliche Verbindung zwischen Menschen und Marke – und überzeugt langfristig die passenden Talente.
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